Ba_Study Skills
Übungsblog zum Kurs „eStudy Skills“ an der Universität SalzburgArchiv für Mai 25, 2007
Reflexion zu Google Online Diensten
In der letzten Vorlesungseinheit hat uns Herr Karlhuber zwei sehr interessante Dienste vorgestellt, die von Google bereitgestellt werden. Zum einen Google Notebook und zum anderen Google Text und Tabellen.
Google Notebook kann man sich als Deponie für verschiedene kleine Notizen vorstellen, die online angeboten wird. Die Notizen werden nicht auf der Festplatte gespeichert sondern Online. Der Vorteil besteht darin, dass mein Text auf einem zentralen Google-Server abgelegt wird und ich von überall aus zugreifen kann. Im Google Notebook kann ich nicht nur Notizen ablegen und speichern, sondern auch gesamte Artikel von Homepages können ganz einfach, mittels rechtem Mausklick (im Notizbuch speichern) gespeichert werden. Außerdem kann man seine Mitarbeiter oder Kollegen anmelden und zur Mitarbeit einladen. Dazu benötigt man die E-Mail Adressen der einzelnen Personen. Ich kann mir vorstellen, dass dieser Dienst sehr sinnvoll auf der Uni in einer Seminargruppe angewendet werden kann, wenn beispielsweise verschiedene Links und Artikel zu einem bestimmten Thema gesammelt werden sollen.
Google Text und Tabellen ist ein online Textprogramm mit dem man Texte schreiben und Tabellen erstellen kann. Man kann auch hier, andere Personen zur Zusammenarbeit einladen. Weiters wird die Möglichkeit geboten, einzelne Dokumente hochzuladen. Vorteile: sehr schnell, kollaboratives Arbeiten ist möglich und man kann von jedem PC mit Internetanschluss zugreifen. Im Prinzip funktioniert dieses Programm ähnlich wie ein Wiki. Google Text und Tabellen bietet aber im Gegensatz zu Wikis folgende Vorteile: mehr Möglichkeiten und Spielraum für Formatierungen. Eine weitere benutzerfreundliche Funktion stellt das Speichern der Dokumente als Worddateien oder pdf. dar. Man hat dann auch die Möglichkeit die Dokumente auf einem USB-Stick zu speichern und kann dann jederzeit an den Dokumenten weiterarbeiten.
Reflexion über Lerntagebücher
Lerntagebücher dienen in erster Linie zur schriftlichen Dokumentation des Gelernten. Dabei soll aber nicht nur der Lernfortschritt niedergeschrieben werden, sondern das Gelernte soll auch kritisch reflektiert und hinterfragt werden. Die genaue Dokumentation der gelernten Inhalte ermöglicht es uns, zu einem späteren Zeitpunkt noch mal Details nachzulesen. Beim Einsatz von Lerntagebüchern in Lehrveranstaltungen wird von den Studenten vor allem eine regelmäßige Dokumentation und Auseinandersetzung mit den Lerninhalten erwartet. Die regelmäßige Reflexion des Gelernten zielt darauf ab, dass man den Stoff längerfristig behält, da man sich über das ganze Semester damit befasst und nicht nur am Ende auf eine Prüfung lernt. Die Studenten sollen vor allem dazu motiviert werden, Querverbindungen mit anderen Themen herzustellen und ihr Vorwissen mit einzubeziehen. Auch die Umsetzung oder die Anwendung des Gelernten kann niedergeschrieben werden. Weiters können die eigenen Lernziele individuell festgelegt werden was zu mehr Autonomie beiträgt und den Lernenden nicht durch vorgegebene Abgabe- oder Prüfungstermine unter Druck setzt. Jeder kann sein Lerntagebuch individuell gestalten. Wichtig ist dabei auch, dass man nicht nur die Lernerfolge dokumentiert, sondern auch Probleme und Schwierigkeiten mit der Auseinandersetzung mit dem Lernstoff sichtbar macht. Ich persönlich finde es sehr interessant, wenn die einzelnen Lerntagebücher auch den anderen Kursteilnehmern zur Verfügung stehen, weil jeder vom anderen Lernen kann. Es ist sehr positiv für die eigene Motivation, wenn man sieht, wie sich andere Studenten mit dem Stoff auseinandersetzen und dass sie auch auf Schwierigkeiten stoßen. Gerade bei Online-Lerntagebüchern bekommt man die Möglichkeit sich interaktiv zu vernetzen und auf Artikel von anderen Personen mittels Pingback und Trackback direkt Bezug nehmen zu können. Hilfestellungen können geleistet werden und falsche Aussagen können richtig gestellt werden. Deshalb hier mein neuer Vorschlag zur Bezeichnung von Lerntagebüchern: Lernerfahrungsprotokoll oder Lernerfahrungsniederschrift.

