Ba_Study Skills
Übungsblog zum Kurs „eStudy Skills“ an der Universität SalzburgArchiv für Mai, 2007
Reflexion zu Google Online Diensten
In der letzten Vorlesungseinheit hat uns Herr Karlhuber zwei sehr interessante Dienste vorgestellt, die von Google bereitgestellt werden. Zum einen Google Notebook und zum anderen Google Text und Tabellen.
Google Notebook kann man sich als Deponie für verschiedene kleine Notizen vorstellen, die online angeboten wird. Die Notizen werden nicht auf der Festplatte gespeichert sondern Online. Der Vorteil besteht darin, dass mein Text auf einem zentralen Google-Server abgelegt wird und ich von überall aus zugreifen kann. Im Google Notebook kann ich nicht nur Notizen ablegen und speichern, sondern auch gesamte Artikel von Homepages können ganz einfach, mittels rechtem Mausklick (im Notizbuch speichern) gespeichert werden. Außerdem kann man seine Mitarbeiter oder Kollegen anmelden und zur Mitarbeit einladen. Dazu benötigt man die E-Mail Adressen der einzelnen Personen. Ich kann mir vorstellen, dass dieser Dienst sehr sinnvoll auf der Uni in einer Seminargruppe angewendet werden kann, wenn beispielsweise verschiedene Links und Artikel zu einem bestimmten Thema gesammelt werden sollen.
Google Text und Tabellen ist ein online Textprogramm mit dem man Texte schreiben und Tabellen erstellen kann. Man kann auch hier, andere Personen zur Zusammenarbeit einladen. Weiters wird die Möglichkeit geboten, einzelne Dokumente hochzuladen. Vorteile: sehr schnell, kollaboratives Arbeiten ist möglich und man kann von jedem PC mit Internetanschluss zugreifen. Im Prinzip funktioniert dieses Programm ähnlich wie ein Wiki. Google Text und Tabellen bietet aber im Gegensatz zu Wikis folgende Vorteile: mehr Möglichkeiten und Spielraum für Formatierungen. Eine weitere benutzerfreundliche Funktion stellt das Speichern der Dokumente als Worddateien oder pdf. dar. Man hat dann auch die Möglichkeit die Dokumente auf einem USB-Stick zu speichern und kann dann jederzeit an den Dokumenten weiterarbeiten.
Reflexion über Lerntagebücher
Lerntagebücher dienen in erster Linie zur schriftlichen Dokumentation des Gelernten. Dabei soll aber nicht nur der Lernfortschritt niedergeschrieben werden, sondern das Gelernte soll auch kritisch reflektiert und hinterfragt werden. Die genaue Dokumentation der gelernten Inhalte ermöglicht es uns, zu einem späteren Zeitpunkt noch mal Details nachzulesen. Beim Einsatz von Lerntagebüchern in Lehrveranstaltungen wird von den Studenten vor allem eine regelmäßige Dokumentation und Auseinandersetzung mit den Lerninhalten erwartet. Die regelmäßige Reflexion des Gelernten zielt darauf ab, dass man den Stoff längerfristig behält, da man sich über das ganze Semester damit befasst und nicht nur am Ende auf eine Prüfung lernt. Die Studenten sollen vor allem dazu motiviert werden, Querverbindungen mit anderen Themen herzustellen und ihr Vorwissen mit einzubeziehen. Auch die Umsetzung oder die Anwendung des Gelernten kann niedergeschrieben werden. Weiters können die eigenen Lernziele individuell festgelegt werden was zu mehr Autonomie beiträgt und den Lernenden nicht durch vorgegebene Abgabe- oder Prüfungstermine unter Druck setzt. Jeder kann sein Lerntagebuch individuell gestalten. Wichtig ist dabei auch, dass man nicht nur die Lernerfolge dokumentiert, sondern auch Probleme und Schwierigkeiten mit der Auseinandersetzung mit dem Lernstoff sichtbar macht. Ich persönlich finde es sehr interessant, wenn die einzelnen Lerntagebücher auch den anderen Kursteilnehmern zur Verfügung stehen, weil jeder vom anderen Lernen kann. Es ist sehr positiv für die eigene Motivation, wenn man sieht, wie sich andere Studenten mit dem Stoff auseinandersetzen und dass sie auch auf Schwierigkeiten stoßen. Gerade bei Online-Lerntagebüchern bekommt man die Möglichkeit sich interaktiv zu vernetzen und auf Artikel von anderen Personen mittels Pingback und Trackback direkt Bezug nehmen zu können. Hilfestellungen können geleistet werden und falsche Aussagen können richtig gestellt werden. Deshalb hier mein neuer Vorschlag zur Bezeichnung von Lerntagebüchern: Lernerfahrungsprotokoll oder Lernerfahrungsniederschrift.
Potential von Weblogs
Bin grat so toll im Schreibfluß und möchte noch kurz ein paar Gedanken loswerden über das Potential, das in Weblogs steckt für die Verbreitung von eigenen Meinungen und Gedanken. Mir war gar nicht bewußt, welche Chance Weblogs zur Selbstvermarktung bieten. Blogs können dazu benutzt werden, die eigenen Ideen und Meinungen einem breiten Publikum zur Verfügung zu stellen. Eine ungemein große Öffentlichkeit kann erreicht werden. Mit normaler Werbung, wäre es wahrscheinlich unbezahlbar eine so breite Zielgruppe anzusprechen. Informationen können schnell, kostenlos und unkompliziert verbreitet werden. Meinungen aller Art können veröffentlicht werden und in der Blogosphäre diskutiert werden und eine Anhängerschaft finden. Dieses Potential wird ja auch zunehmend von politischen Gruppierungen erkannt. Auch im wissenschaftlichen Diskurs können sich einzelne Wissenschaftler verlinken, austauschen und gemeinsam ihren Wissensstand und Horizont erweitern. Weblogs können als Medium genutzt werden, um sich selbst darzustellen, auf sich aufmerksam zu machen und die eigenen Überzeugungen können darin präsentiert werden.
Reflexion Trackback, Pingpack, Permalink…
Unter Trackback versteht man eine Funktion, mit der man verschiedene Weblogs miteinander vernetzen kann. Das bedeutet, dass wenn jemand einen Blog schreibt und sich in seinen Aussagen auf meinen Blog bezieht, dann kann er mittels der Trackback Funktion unsere beiden Blogbeiträge verlinken und mich sozusagen zitieren. Ich bekomme dann automatisch mittels eines Kommentares einen Hinweis, dass jemand einen Eintrag gemacht hat und sich darin auf meinen Blogartikel bezogen hat. Ich finde diese Funktion sehr hilfreich, weil der originale Schreiber informiert wird, dass jemand etwas über ihn geschrieben hat und automatisch auch die Originalquelle angegeben wird. Das ist auch sehr praktisch, weil man automatisch seinen Wissensstand ungemein vergrößert. Gleichzeitig bietet die Trackback Funktion aber auch die Möglichkeit, in sekundenschnelle auf Beiträge zu reagieren, wenn z.B. jemand eine Aussage von mir nicht richtig wiedergibt, oder falsch auslegt. Dann kann ich ihm das gleich mitteilen und jeder weitere Leser dieser Beiträge kann diesen Gedankenaustausch dann öffentlich nachvollziehen, weil meist am Ende der Weblog-Einträge die Trackback Nachrichten zusammen mit den dazugehörigen Kommentaren angezeigt werden. Verknüpfungen in der Blogosphäre werden somit hergestellt und verstärkt und ich kann mir vorstellen, dass das ziemlich praktisch ist und auch sehr gewinnbringend. Wenn man z.B. eine Recherche zu einem bestimmten Thema macht und dann aktuelle Infos von den Blogexperten bekommt, dann muss man nicht auf jeden einzelnen Blog klicken sondern kann die einzelnen Verweise und Reaktionen gleich mitlesen. Aber dieses Phänomen hat ja Elisabeth in ihrem Beitrag „“who the fuck needs der/die oder das blog(s)”, oder warum ich plötzlich ein fan davon bin… näher beschrieben. Werde jetzt mal an die praktische Anwendung von Trackback gehen und mich mit ihrem Artikel verlinken. Kann den Aussagen Aktualität von Blogs von Elisabeth nur zustimmen. Literatur (Bücher…) kann nie so aktuell sein, wie die Aussagen, die in einem Weblog diskutiert werden. Die sind sicherlich mehr am Zahn der Zeit.
Auch Pingbacks verfolgen das gleiche Ziel. Sie ermöglichen es, dass ich eine Benachrichtigung bekomme, wenn jemand auf meinen Weblog-Beitrag Bezug nimmt. Dies bietet mir die Möglichkeit, zu kontrollieren wer auf meine Seite verlinkt oder Teile meiner Artikel zitiert. Unser geliebtes WordPress unterstützt diese Funktion automatisch. Permalinks zielen auf die Verlinkung einer Webadresse eines einzelnen Beitrages eines Weblogs ab.
Trackback
Hallo! Bin gerade dabei, die Übungsaufträge zu bearbeiten. Gar nicht so leicht, wenn man sich alles durchlesen muss ohne vorher eine Einführung von Herrn Karlhuber bekommen zu haben. War heute in einer interessanten Lehrveranstaltung zum Thema Corporate Publishing. Ein sehr talentierter Grafiker von PorterNovelli hat einen Gastvortrag gehalten. Er hat uns erzählt, dass in letzter Zeit ein Trend feststellbar ist, dass sich das Design von Homepages und Blogs zunehmend an grafische Aufbereitungskriterien von Printmedien anpasst. Also Homepages und Blogs werden nach grafischen Gestaltungsmitteln aufbereitet, die bisher nur bei Printmedien, z.B. bei Magazinen angewendet wurden. Ich versuch jetzt mal mit der Trackback Funktion, eine Blog einzubetten, zur besseren Illustration des soeben gesagten. Hoffentlich klappts!

